06.01.2023

In der Märkischen Allgemeinen – Neue Oranienburger Zeitung wurde über die Pentracor berichtet.
„Noch 2021 wurde das Hennigsdorfer Unternehmen für seine Behandlung von Patienten mit Herzinfarkten und Corona-Infektionen mit dem Brandenburgischen Zukunftspreis ausgezeichnet. Im November 2021 schien für Pentracor eine gute Zukunft greifbar nahe.“, schreibt Marco Paetzel darin.

Es wird erwähnt, wie die Krankenhäuser während der Covid-19 Pandemie von der CRP-Apherese profitieren könnten und entlastet würden. Unser Geschäftsführer Dr. Ahmed Sheriff steht Rede und Antwort. Die Behandelten „haben eine Überlebenswahrscheinlichkeit von 90 Prozent“, berichtet er im Interview.

Obwohl inzwischen auch politische Aufmerksamkeit auf das Thema gelenkt wird und unter anderem auch die Landtagsabgeordneten Andreas Noack und Björn Lüttmann das Unternehmen besucht haben, ist die Situation ernst. Das Medizinprodukt ist längst zugelassen, auf Lager und das Pflegepersonal steht als Teil des Gesamtpaket bereit. Die Probleme fasst der Autor wie folgt zusammen: „Die Krankenkassen hätten mit dem Verweis darauf, dass die Behandlung keine Leitlinientherapie ist, bislang verhindert, dass Krankenhäuser das Produkt bestellen. Die Umsätze bleiben also aus. Große Risikokapitalgesellschaften indes wüssten auch nicht, ob die Investition am Ende erfolgreich sei. Zudem sei es kein Medikament, sondern ein Medizinprodukt, dessen Anwendung mit Aufwand verbunden sei. […] man brauche für dieses Jahr dringend ein Darlehen, bis der Umsatz kommt.“ Die Unterstützung von fünf medizinischen Fachgesellschaften hat die Pentracor bereits, vom Gesundheitsministerium fehlt bisher die Rückmeldung.

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